»Erdwärme für das Rheinische Revier«
Der Braunkohleabbau hat das Rheinische Revier sehr lange Zeit geprägt. Während Tagebaue und Kraftwerke sukzessive aus dem Landschaftsbild verschwinden, suchen ortsansässige Kommunen und Unternehmen nach alternativen Wärmequellen. Eine der Alternativen ist Erdwärme. Denn die so genannte Geothermie, die Nutzung der Erdwärme, kann ganze Städte mit Wärme versorgen und steht ganzjährig zur Verfügung. Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler vermuten im Rheinischen Revier ein großes geothermisches Potenzial. Allein in unserem Aufsuchungsfeld (s. u.) könnte das theoretischen Potenzial ca. 2,8 TWh Wärme pro Jahr umfassen. Das wäre genug, um rund 200.000 Haushalte zu versorgen.1